Ende August trafen wir uns in unserer Konsortialgruppe, um nach der Analysephase unserer Projektes den ersten (von zwei) Ideation-Workshops durchzuführen. Zwei Tage habe wir uns Zeit genommen, tief in die Materie einzutauchen und uns eingehend mit unserer Aufgabe zu befassen: Wir wollen viele fantastische Ideen für unseren Anwendungsfall sammeln, wollen ungebremst brainstormen und breitgefächert denken, um unseren Projektauftrag – eine gamifizierte Anwendung für die Incentivierung des Social Intranets der Deutschen Bahn – zu erfüllen!

Schon über Monate sind wir mit der Kommunikationsabteilung der Bahn in Kontakt, die für die Inhalte des neuen Social Intranets, des DB Together, sorgt. Haben das System kennengelernt, Inhalte gesichtet, die beteiligten Mitarbeiter befragt, Erkenntnisse gesammelt und die Analysephase eingeleitet. Das DB Together befindet sich noch in der Pilotphase, der Roll-Out für das gesamte Unternehmen ist für 2016 geplant. Wir haben für unsere Analyse also nicht den gesamten Konzern zu befragen, sondern lediglich einen Teil der bisherigen User.

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Wochenlang wurden dann Mitarbeiter interviewt – aus zwei Pilotgruppen stellten sich die Befragten zur Verfügung: Kollegen aus dem Bereich Station & Service und aus dem Bahntower. (Ein ausführlicher Beitrag zur Analyse ist hier zu finden). Nach einer weiteren Online-Umfrage und weiteren Wochen der Auswertung hatten wir nun also genug Ergebnisse, um zum nächsten Schritt überzugehen: Ideen sammeln.

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Und das taten wir! Mit unterschiedlichen Methoden stürzten wir uns ins Vergnügen – vom schlichten Mindmapping über Live-Gaming bis zum Anwenden von Motivationskarten und Spielmechanikkarten –, ließen wir uns von Experten inspirieren, von Ideasheets leiten, von Personavorlagen strukturieren und vom visuellen Protokollanten live begleiten.

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Der Erfolg waren sechs (!) verwertbare Ideen! Allesamt in gleicher Struktur ankonzipiert, um fair und sinnvoll eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten – denn: wir müssen uns ja nun für eine entscheiden …